Malena Mary Black. Ein Name, der in der Zaubererwelt Gewicht hatte – und in Witch Weekly längst kein Unbekannter mehr war. Ihr Gesicht zierte das Titelblatt bereits mehr als einmal, bewundert von vielen, beneidet von noch mehr. Manche flüsterten hinter vorgehaltener Hand, andere senkten den Blick, wenn sie an ihr vorbeiging. Denn Malena Black war nicht nur schön – sie war eine Black. Mit ihren langen, blonden Locken, den großen, rehbraunen Augen und den vollen Lippen wirkte sie fast unwirklich – eine Schönheit, die ebenso einschüchternd wie faszinierend war. Ihre schmale, elegante Statur und ihre selbstverständliche Haltung ließen keinen Zweifel daran, dass sie wusste, wer sie war. Malena ist der emotionale Kern der Gruppe, auch wenn sie selbst das nie so sehen würde. Sie ist ruhig, beobachtend, kontrolliert – und genau deshalb orientieren sich die anderen an ihr. Wenn sie schweigt, wird es still. Wenn sie spricht, hört man zu. Sie urteilt selten offen, aber ihr Blick sagt alles. Ihre Loyalität ist leise, tief und unumstößlich – und wer sie einmal verliert, spürt es sofort. Daphne ist Malenas Konstante. Seit sie fünf sind, teilen sie Gedanken, Blicke, Geheimnisse. Sie verstehen sich ohne Worte. Daphne ist die Analytikerin der Gruppe – sie erkennt Spannungen, bevor sie entstehen, und zieht sich oft einen Schritt zurück, um das große Ganze zu sehen. Sie schützt Malena auf eine stille Art, indem sie Situationen lenkt, Gerüchte abfängt oder Gespräche umlenkt. → Zwischen ihr und Malena herrscht ein stilles Versprechen: „Ich falle nicht – solange du neben mir stehst.“Sie ist weniger emotional als Pansy, aber nicht weniger loyal. Manchmal ist sie die Einzige, die Malena wirklich liest. Pansy ist laut, stolz und furchtlos. Sie sagt, was andere denken – und genießt es, wenn es wehtut. Sie verteidigt Malena kompromisslos, manchmal aggressiv. Wo Malena schweigt, spricht Pansy. Wo Daphne analysiert, greift Pansy an. Trotz ihrer scharfen Zunge ist sie extrem loyal. Wenn jemand Malena oder Daphne angreift, ist Pansy die Erste, die reagiert – verbal oder magisch. Zwischen ihr und Malena besteht eine Mischung aus Bewunderung und Eifersucht. Sie liebt Malenas Ruhe, beneidet aber auch die Wirkung, die sie auf andere hat. Mattheo ist gefährlich ruhig. Er spricht wenig, beobachtet viel – und wenn er etwas sagt, bleibt es hängen. Er respektiert Malena auf eine Weise, die niemand sonst tut. Nicht wegen ihres Namens, sondern wegen ihrer Kontrolle über sich selbst. Zwischen ihnen liegt Spannung – unausgesprochen, schwer, elektrisierend. Er vertraut kaum jemandem, aber Malena gehört zu den wenigen, deren Nähe er zulässt. Nicht romantisch im klassischen Sinn – eher wie zwei Raubtiere, die sich erkennen. Mit Pansy teilt er bissigen Humor und Chaos. Mit Daphne führt er stille, taktische Gespräche. Theo ist ruhig, scharf, intelligent und selbstbewusst. Er redet wenig, aber wenn, dann trifft es genau. Seine analytische Art lässt ihn Situationen erkennen, bevor sie eskalieren. Mit Malena teilt er eine subtile Spannung – gegenseitiger Respekt, Neugier und unterschwellige Konkurrenz. Er steht oft neben ihr, nicht aus Abhängigkeit, sondern als gleichwertiger Partner im Spiel von Macht, Einfluss und Kontrolle. Blaise ist elegant, selbstsicher und gefährlich charmant. Er bewegt sich mühelos zwischen Leuten, sammelt Informationen wie andere Komplimente. Seine Stärke liegt in der Manipulation und seinem sozialen Geschick – aber er ist loyal gegenüber der Gruppe, ohne unnötige Konflikte. Draco ist Status, Name und Erwartung. Er ist arrogant, ehrgeizig und ständig unter Druck, perfekt zu sein. In der Gruppe ist er oft der Sprecher nach außen selbstbewusst, kühl, provokant. Mit Malena verbindet ihn ein stilles Verständnis aus Herkunft und Erwartung. Er respektiert sie mehr, als er je zugeben würde, und hört auf sie, auch wenn er so tut, als würde er führen. Malena war beliebt – doch nicht jeder mochte sie.
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